Energieeffizienz-Netzwerke starten die zweite Phase

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VDMA setzt erfolgreiche Mitarbeit in der Initiative fort - Emissionsminderung und klimaneutrale Produktion rücken in den Fokus

Vertreter der Bundesregierung und der führenden deutschen Wirtschaftsverbände und -organisationen haben heute beschlossen, die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke fortzuführen. In den Netzwerken finden sich Unternehmen aus verschiedenen Branchen für einen Ideen- und Erfahrungsaustausch zum Thema Energieeffizienz zusammen, und sie definieren ein gemeinsames Energieeinsparungsziel. Die Netzwerkaktivitäten werden von Experten moderiert und betreut. Der VDMA begleitet seit dem Jahr 2015 acht aktive Netzwerke, in denen rund 65 Unternehmen erfolgreich zusammenarbeiten, und wird die Netzwerke auch in dieser zweiten Phase aktiv unterstützen.

„Die Netzwerkinitiative der Bundesregierung hat seit ihrer Gründung Ende 2014 einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland geleistet. Die vielfältigen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz tragen auch zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft sowie zur Erschließung neuer Geschäftsmodelle bei. Die Potentiale für Energieeffizienz müssen auch weiterhin möglichst umfangreich und sektorübergreifend ausgeschöpft werden. Da die Hersteller von Querschnittstechnologien wie Pumpen, Ventilatoren, Motoren und Antrieben eine zentrale Rolle bei der Steigerung von Effizienzpotentialen haben, wird sich der VDMA auch weiterhin im Rahmen der Initiative als Netzwerkträger stark engagieren“, erklärte VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.

„In einem zunehmend dezentralen Energiemarkt werden innovative Technologien gebraucht, die das Stromsystem flexibler machen, Sektoren intelligent koppeln und neue Marktteilnehmer einbinden. Außerdem können Industrieunternehmen durch effizientere Energienutzung – auch in Produktionsprozessen - enorme Kosten sparen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern“, ergänzte Matthias Zelinger, klima- und energiepolitischer Sprecher des VDMA.

In der zweiten Phase der Netzwerkinitiative werden die Themen Emissionsminderung und Klimaneutralität in der Produktion an Bedeutung gewinnen. Immer mehr Unternehmen wollen einen glaubwürdigen Beitrag zum Klimaschutz in Form eines wirksamen Klima-Managements leisten und wollen dies auch in ihren Lieferketten umsetzen. Viele Unternehmen erkennen hier Chancen, nicht nur ökologisch einen Beitrag zu leisten, sondern auch ökonomische Vorteile daraus zu ziehen. Nachhaltige und klimafreundliche Technologien werden immer stärker von den Kunden nachgefragt. Die Netzwerke sind daher eine ausgezeichnete Möglichkeit, um konkrete Ansatzpunkte zur Klimaneutralität auf den unterschiedlichsten Ebenen in den Unternehmen zu identifizieren und umzusetzen.

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